Interview mit Heiko Hensing, Partner bei der Vollack Gruppe

Heiko Hensing (rechts) und Jo. Swodenk, Partner bei der Vollack Gruppe GmbH & Co. KG

Als Partner in der Einheit Düsseldorf / Ratingen der Vollack Gruppe mit Hauptsitz in Karlsruhe, verantwortet Heiko Hensing die Planung, den Bau und die Revitalisierung nachhaltiger, energieeffizienter Büro- und Industriegebäude sowie Gesundheitsbauten.

Er leitet als Partner gemeinsam mit Geschäftsführer Jo. Swodenk den Geschäftsstandort und konzipiert für seine gewerblichen Kunden Gebäude, die Funktion und Ästhetik miteinander in Einklang bringen. Dabei geht es immer darum, dass Gebäude optimal auf die individuellen Prozesse eines jeden Unternehmens ausgerichtet werden. Dazu wird die von Vollack selbst entwickelte Methode, startend mit der Phase NULL®, eingesetzt.

Meine Zusammenarbeit mit Heiko Hensing begann im Jahr 2015. Seitdem habe ich für ihn zahlreiche Referenzprojekte fotografiert (siehe unten). Der fotografische Fokus lag dabei vor allem auf “gebauten Arbeitswelten”. Die Aufnahmen stellen gelebte Architektur vor – Bauwerke, die von Menschen als Arbeitsstätte genutzt werden.

Im Interview mit Heiko Hensing spreche ich mit ihm über seine persönlichen Präferenzen, die Bedeutung von Architektur und deren Vermarktungsmöglichkeiten.

Interview mit Heiko Hensing

1. Was bedeutet Architektur/Design für Sie?

Zuerst einmal bedeuten Architektur und Design „Freude“ für mich! Unsere Aufgabe ist es, Räume erlebbar zu machen, Wohlfühlatmosphäre zu schaffen und Freude zu vermitteln. Es ist einfach schön, einen Lebens- und Arbeitsraum zu entwickeln, bei dem sich gutes Design und nachhaltige Architektur nicht ausschließen.

2. Was ist das Besondere an Ihren Projekten?

Durch die Verbindung von Architektur, Technik und den inneren Prozessen unserer Kunden übersetzen wir ihre Zukunftsstrategie in ein Gebäude mit Mehrwert. Denn dieser entsteht, wenn ausgereiftes Design auch funktional überzeugt und Arbeitsprozesse fördert.

3. Inwiefern beeinflussen aktuelle konstruktive, energetische oder gestalterische Entwicklungen Ihre Projekte?

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt uns sehr und beeinflusst somit die Gestaltung und den energetischen Standard unserer Projekte in großem Maße. So planen wir derzeit mit dem Projekt „Butz.Eins.Zwo“ das größte zertifizierte, gewerblich genutzte Passivhaus Nordrhein-Westfalens.

4. Mit welchem Produkt oder Material arbeiten Sie am liebsten?

Bei der Materialauswahl gehen wir natürlich auf die Vorstellungen und Anforderungen unserer Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen ein. Ich persönlich arbeite am liebsten mit nachhaltigen Baustoffen und bevorzuge aus gestalterischen Gesichtspunkten Holz.

5. Wie und wo vermarkten Sie Ihr Unternehmen und Ihre Projekte?

Vollack verfolgt eine integrierte Marketingstrategie, in der unterschiedliche Kanäle und Medien zum Tragen kommen. So präsentiert Vollack sich und seine Leistungen gezielt über die eigene Homepage, aber auch über regelmäßige Presseveröffentlichungen in der Tages- sowie in der Fachpresse oder zum Beispiel auch direkt vor Ort über die Baustellenwerbung.

6. Welche Rolle spielt dabei Architekturfotografie?

Qualitativ hochwertige Referenzbilder vom Innen- und Außenbereich unserer Projekte sind für uns von sehr großer Bedeutung. Als deutschlandweit agierendes Unternehmen spielt die Linie unserer Bildwelt über alle Standorte hinweg ebenfalls eine wichtige Rolle. Mit unserer Bildwelt transportieren wir unsere Leistungen und wecken Emotionen.

7. Wie möchten Sie in Zukunft über Ihr Unternehmen und Ihre Projekte kommunizieren?

Wir freuen uns, dass unsere Projekte die Vollack Haltung zu Nachhaltigkeit, modernen Arbeitswelten sowie guter Architektur widerspiegeln und deshalb die Gebäude selbst in 3D wirken und vor allem unsere Kunden mit Begeisterung „kommunizieren“.

Auszug aus meiner bisherigen Zusammenarbeit mit Heiko Hensing / Vollack